Wir erklären unsere Arbeit in LEICHTER Sprache
Hallo und herzlich willkommen bei Freiwillig in Kassel e.V.!
Auf dieser Seite erklären wir Dir:
- Wer wir sind und was wir tun!
- Was kannst Du von uns erwarten!
- Wir sagen Du zu Dir, weil alle Menschen gleich sind.
- Klicke mit der Maus auf die Bilder unten und Du bekommst eine Erklärung.
Ruf uns an, wenn Du Fragen hast.
Unsere Telefonnummer ist 0561 827 999 80.
Viel Spaß.
Was ist Freiwillig in Kassel?

Der Verein Freiwillig in Kassel ist:
- Gemeinnützig
- Unabhängig von einem Glauben
- Unabhängig von einer Partei
Gemeinnützig bedeutet: Der Verein macht eine wichtige Arbeit. Die Arbeit ist für alle Menschen in Deutschland wichtig. Deshalb muss das Freiwilligenzentrum kein Geld an das Finanzamt zahlen. Dieses Geld heißt auch: Steuern.
Unabhängig von einem Glauben bedeutet: Jeder darf im Verein mitarbeiten. Unsere Arbeit soll für alle Menschen gut sein. Der Glaube ist dafür nicht wichtig.
Unabhängig von einer Partei bedeutet: Dabei geht es um unsere Meinung bei Politik. Wir richten uns nicht nach der Meinung von einer Partei. Das ist für unsere Entscheidungen nicht wichtig. Bei Politikern und Politikerinnen ist das anders: Die Meinung von ihrer Partei ist für sie wichtig.
Was ist das Freiwilligenzentrum?

Das Freiwilligenzentrum ist eine Beratungsstelle für Freiwillige und Ehrenamtliche. Die Beratungsstelle gehört zu dem Verein Freiwillig in Kassel! Das Freiwilligenzentrum gibt es seit 1994. Es ist eine der ältesten Beratungsstellen für Freiwillige in Deutschland.
Wir erklären zuerst einige wichtige Wörter:
- Freiwillige und Ehrenamtliche
- Freiwilligenzentrum
- Einsatz-Ort
Freiwillige tun etwas Gutes für andere. Sie bekommen kein Geld dafür. Freiwillige und Ehrenamtliche sind das gleiche. Wir sagen immer Freiwillige.
Ein Freiwilligenzentrum ist ein Büro für Freiwillige. Freiwilligenzentren helfen Freiwilligen. Die Mitarbeiter dort beraten die Freiwilligen. Die Freiwilligen können im Büro nach Einsatz-Orten oder andere Dingen fragen.
Einsatz-Ort bedeutet: Wo Freiwillige helfen können. Zum Beispiel: in einem Tierheim. Das Freiwilligenzentrum kennt viele Einsatz-Orte.uns nicht nach der Meinung von einer Partei. Das ist für unsere Entscheidungen nicht wichtig. Bei Politikern und Politikerinnen ist das anders: Die Meinung von ihrer Partei ist für sie wichtig.
Was macht das Freiwilligenzentrum?

Wir wollen, dass möglichst viele Menschen freiwillig arbeiten und dabei zufrieden sind.
Alle die freiwillig arbeiten wollen, sollen das auch tun können. Egal, ob man eine Behinderung hat, ob man aus einem anderen Land zu uns gekommen ist, ob man Frau oder Mann ist, jung oder alt ist.
Wir beraten Vereine die mit Freiwilligen arbeiten wollen. Wir beraten so, dass die Vereine mit ihren Freiwilligen glücklich sind. Wir beraten so, dass die Freiwilligen mit den Vereinen glücklich sind. Gemeinsam tun sie etwas gutes für andere.
Alle sollen wissen, dass das freiwillige Arbeit gut für die Menschen in Deutschland ist. Deshalb machen wir viel Öffentlichkeitsarbeit. Öffentlichkeitsarbeit heißt: Wir schreiben Artikel für Zeitungen, wir machen viele Fotos und Filme fürs Fernsehen oder das Internet. Diese Fotos oder Filme zeigen, welchen Spaß freiwillige Arbeit macht. Das soll alle mutig machen auch freiwillig zu arbeiten.
Wir wollen, dass freiwillige Arbeit viel Anerkennung erhält. Wir reden mit Menschen aus der Politik, der Stadt oder aus Firmen. Wir wollen, dass alle freiwillige Arbeit unterstützen und fördern. Das nennt man Lobbyarbeit.
Was ist Freiwilliges Engagement?

Frau Schmidt oder Herr Mohamad möchten für andere Menschen etwas Gutes tun oder einfach so helfen.
- Sie machen das, weil es ihnen Spaß macht.
- Sie bekommen für diese Arbeit kein Geld.
- Aber die Arbeit macht ihnen Freude.
Das nennt man: freiwilliges Engagement
- Das wird so gesprochen: An-gah-sch-mong.
- Ehrenamtliche Arbeit ist das Gleiche.
- Frau Schmidt und Herr Mohamad sind Freiwillige.
Sie engagieren sich!
Das spricht man so: an-gah-schieren. Freiwillige können viele Dinge machen.
Zum Beispiel:
- Mit Kindern spielen
- Kaffee ausschenken
- Im Altenheim vorlesen
- Mit Hunden spazieren gehen
- Bei einem Fest mithelfen
- Für jemanden einkaufen gehen
Menschen mit Behinderungen können auch Freiwillige werden.
Zum Beispiel:
- Menschen mit Lernschwierigkeiten
- Menschen mit psychischen Erkrankungen
- Rollstuhlfahrer und Rollstuhlfahrerinnen
Einschränkungen sind normal. Auch mit Einschränkungen kann man anderen helfen. Jeder Mensch kann etwas gut. Auch Menschen mit Behinderung.
Freiwilliges Engagement. Ist das was für mich?
Zuerst musst Du dich selbst fragen:
- Möchte ich gern anderen helfen?
- Was mache ich gern?
- Was passt zu mir?
- Was mache ich nicht gern?
Darüber kannst du mit Freunden reden. Oder auch mit einer Assistentin.
Hast Du noch Fragen? Dann ruf einfach an: 0561/ 827 999 80
Mit freundlicher Unterstützung des Diakonischen Werks Hamburg, das diese Texte im Rahmen des Projekts ‚Selbstverständlich Freiwillig‘ entwickelt hat. Leichte Sprache:K Produktion, www.k-produktion.de Prüfung in Zusammenarbeit mit Elbe-Werkstätten GmbH Bilder: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.Herzlichen Dank für die Genehmigung an die BAGFA, dass wir den Text verwenden dürfen.


