Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.

Marie Von EBNER-ESCHENBACH

NEXT.GEN

Next.Gen ist ein bundesweites Netzwerk für Freiwilligenagenturen, Vereine, Organisationen.

Im Mittelpunkt steht junges Engagement: die Perspektiven junger Menschen, bestehende Engagementprojekte, Herausforderungen und offene Fragen. Viele gute Ansätze existieren bereits. Doch bleiben regional begrenzt, voneinander getrennt – oder als Idee in der Schublade.

Bringt Erfahrungen, Ideen, Herausforderungen und Projekte ein und nehmt Impulse aus dem Netzwerk mit. Next.Gen bietet Austausch, gemeinsames Lernen und konkrete Unterstützung, um eigene Vorhaben weiterzuentwickeln und umzusetzen.

Am Ende seid ihr:
Inspiriert. Vernetzt. Handlungsfähig..

Einfach Mitmachen

Next.Gen bietet verschiedene Formate, die sich ergänzen und an den Arbeitsalltag anschließen. Kurze Inputs, Feedback von Jugendlichen, Austausch und konkrete Arbeitsphasen sorgen dafür, dass Ideen nicht abstrakt bleiben, sondern in die Umsetzung kommen. Alle Formate greifen ineinander, sind kostenfrei und können auch getrennt voneinander besucht werden.

Foto: Daniela Hütter

Beim Auftakt-Barcamp von Next.Gen stand der Austausch im Mittelpunkt: Junge Menschen, Freiwilligenagenturen und Vereine haben Erfahrungen geteilt, voneinander gelernt und neue Ideen entwickelt. Hier findet ihr die Dokumentation mit den wichtigsten Erkenntnissen.

Foto: Daniela Hütter

In drei Zukunftswerkstätten arbeiten wir an konkreten Projektideen für junges Engagement in eurer Region zusammen mit jungen Menschen. Egal ob neue Idee oder bestehendes Angebot – am Ende des Tages nehmt ihr konkrete Ansätze, erste Umsetzungsschritte und neue Kontakte mit.

Foto: Daniela Hütter

Begleitend finden digitaler Austausch- und Lernformate statt. Wir sprechen über konkrete Fragen aus der Praxis und haben Raum für Erfahrungsaustausch mit unserer Arbeit für zum jungen engagement.

Hier anmelden

Next.Gen Mailverteiler

Projekte Aus der Praxis

Hier sammeln wir Projekte und Praxisbeispiele, die junges Engagement erfolgreich fördern und als Inspiration für eigene Ideen dienen können. Die Übersicht wird im Laufe des Projekts kontinuierlich erweitert. Zum Abschluss von Next.Gen entsteht ein praxisnahes Handbuch mit erprobten Ansätzen und Erfahrungen. Kennt ihr weitere spannende Projekte? Dann schickt sie gerne an: yr@freiwilligenzentrumkassel.de.

Ehrensache/Heldenpass ermöglicht es Jugendlichen ab der 9. Klasse, 5-10 verschiedene Engagements auszuprobieren. Für ihren Einsatz erhalten sie Stempel im „Heldenpass“ und am Ende ein Zertifikat als Anerkennung.

Ehrenamtsagentur Gelsenkirchen e.V.

Ehrensache – FreiwilligenAgentur Dortmund

Gütersloh tatkräftig e.V. Heldenpass
Heldenpass – Forum Ehrenamt
Ehren-Sache CBE

Freiwilliges Soziales Schuljahr (FSSJ), Aktives Schuljahr, Youngagement oder Feel Free – Das Konzept wird bundesweit unter verschiedenen Namen umgesetzt. Jugendliche engagieren sich ein Schuljahr lang regelmäßig in einer Einsatzstelle (ca. 1–2 Stunden pro Woche), sammeln Praxiserfahrungen und erhalten zum Abschluss ein Zertifikat und ein Zeugnis.

Freiwilliges Soziales Schuljahr Neustadt/Aisch

Aktives Schuljahr | engagiert in ulm
Freiwilliges Soziales Schuljahr Hessen- Dein Ehrenamt
FEEL FR.E.E. / Landkreis Würzburg

Youngagement ähnelt dem FSSJ, ist jedoch stärker im Schulalltag verankert als Wahlfach oder AG. Youngagement: Freiwilligen Agentur Regensburg

Bei Jung trifft Alt besuchen Schüler*innen Senior*innen und kommen im Rahmen einer Biografiearbeit über Lebensgeschichten und Erfahrungen ins Gespräch. Das Projekt fördert den Austausch zwischen den Generationen und stärkt gegenseitiges Verständnis. Jung trifft Alt: Freiwilligen Agentur Regensburg

YoungStars vermittelt junge Menschen mit Flucht- oder Zuwanderungsgeschichte in Vereine und gemeinnützige Organisationen. Das Projekt begleitet Jugendliche und Einsatzstellen beim Einstieg und fördert so Teilhabe, Sprachpraxis und langfristiges Engagement. Pressemitteilung Nr. 75/2025 | Landkreis Weilheim-Schongau


Lernen durch Engagement verbindet Unterricht mit gesellschaftlichem Engagement: Schüler*innen entwickeln im Fachunterricht eigene Projekte und setzen diese gemeinsam mit Vereinen oder sozialen Einrichtungen um.

Lernen durch Engagement | Bremen

Stiftung Lernen durch Engagement

Bea macht’s – MitMach-AG führt Kinder ab sechs Jahren im Rahmen einer freiwilligen AG an gesellschaftliches Engagement heran. Die Kinder entwickeln eigene Ideen, setzen Umwelt- und Sozialprojekte um und erhalten zum Abschluss ein Zertifikat sowie ein kleines Anerkennungsgeschenk. bea macht’s – MitMach AG | Bochumer Ehrenamtsagentur e.V.


Aktiv:ist:in befähigt junge Menschen, ihre Themen und Anliegen über Social Media sichtbar zu machen. Gemeinsam entwickeln sie kreative Beiträge und Kampagnen, die Beteiligung fördern und junge Perspektiven in gesellschaftliche Diskussionen einbringen. Aktiv:ist:in – Wir zeigen Jugend­engagement auf Social Media und 
setzen uns gegen Hass im Netz ein.

freistil berät und begleitet junge Menschen bei der Entwicklung eigener Engagementprojekte, unterstützt bei Förderanträgen und vernetzt sie mit Vereinen und Initiativen.
freistil – Jugend engagiert in Sachsen-Anhalt


PULS Camp begeistert Jugendliche in einem Feriencamp für freiwilliges Engagement. Die Teilnehmenden wählen täglich verschiedene soziale „Herzaktionen“ aus, lernen unterschiedliche Engagementbereiche kennen und erleben Gemeinschaft, Selbstwirksamkeit und gesellschaftliches Engagement ganz praktisch. PULS Camp | Urlaub vom Ego

WakeUP! begeistert junge Menschen für gesellschaftliches Engagement durch einen Podcast und passende Mitmach-Challenges. Das ehrenamtliche Redaktionsteam gestaltet die Inhalte selbst und motiviert junge Menschen, gesellschaftliche Themen aufzugreifen und durch eigene Aktionen aktiv zu werden. Challenges – Podcast WakeUP! – Futter fürs Hirn

All You Can Do (AYCD) vermittelt Studierenden passende Engagementmöglichkeiten. Die Einsätze finden häufig in Tandems oder Teams aus internationalen und deutschen Studierenden statt und werden durch gemeinsame Veranstaltungen sowie ein Zertifikat begleitet. All You Can Do (AYCD) – Universität Passau

Service Learning verbindet Lehrveranstaltungen mit gesellschaftlichem Engagement. Studierende arbeiten gemeinsam mit gemeinnützigen Organisationen an realen Fragestellungen und setzen ihr Fachwissen für das Gemeinwohl ein. Über Service Learning – EINRICHTUNG – Uni Kassel


Kontakt

Ein Porträt einer jungen Frau mit schulterlangen, welligen braunen Haaren und blauen Augen in einer halbnahen Aufnahme, die in die Kamera lächelt. Sie trägt ein hellblaues Cordhemd über einem weißen Oberteil und eine dezente Silberkette. Der Hintergrund zeigt eine weichgezeichnete städtische Straßenszene mit Grünanlagen und angedeutetem Stadtverkehr bei natürlichem Licht.

Projektkoordination Next.Gen

yr(at)freiwilligenzentrumkassel.de

0173 38 24 087

Ein Porträt einer Frau mit schulterlangen, welligen braunen Haaren und einer Brille in einer halbnahen Aufnahme, die herzlich in die Kamera lächelt. Sie trägt ein dunkel pflaumenfarbenes Oberteil unter einem hellbeigen Blazer. Der Hintergrund ist eine weichgezeichnete Außenaufnahme mit einer Straße und Grünanlagen unter einem hellen, bewölkten Himmel.

Geschäftsführerin

cnm(at)freiwilligenzentrumkassel.de

0157 815 14 805

Förderer

Fragen und Antworten

Ist das was für uns?

Ja, wenn ihr junges Engagement stärken wollt, seid ihr hier richtig. Egal, ob ihr schon Erfahrung habt oder ganz am Anfang steht – beides ist willkommen. Entscheidend ist, dass ihr Lust habt, euch einzubringen und Neues auszuprobieren.

Wie groß ist der Zeitaufwand?

Der Zeitaufwand ist überschaubar und gut in den Arbeitsalltag integrierbar. Ihr könnt flexibel an einzelnen Formaten teilnehmen. Oft reichen schon kurze digitale Austauschformate oder Inputs, um in der eigenen Arbeit voranzukommen.

Was bringt die Teilnahme?

Mit Next.Gen bekommt ihr Einblicke in erprobte Projekte, tauscht euch mit anderen aus und entwickelt eigene Ideen weiter. Dabei ist alles möglich – von kleinen Aktionen bis hin zu eigenen Projekten. Ihr erhaltet Tipps, Feedback und Raum, um neue Ansätze entstehen zu lassen oder bestehende weiterzuentwickeln. Ziel ist, dass ihr konkrete Ideen mitnehmt, die ihr vor Ort umsetzen könnt, um Engagement junger Menschen zu fördern.

Müssen wir schon ein Projekt haben?

Nein, ihr könnt auch mit einer Idee, einer Frage oder einer Herausforderung teilnehmen. Das Netzwerk lebt davon, dass unterschiedliche Erfahrungen zusammenkommen. Oft entstehen gerade aus ersten Ansätzen neue Projekte.

Wie laufen die Formate genau ab?

Das Projekt startet mit einem Barcamp, bei dem ihr Themen einbringen und andere kennenlernen könnt. Danach folgen drei regionale Treffen in Nord-, Mittel- und Süddeutschland, in denen ihr eure Ideen weiterentwickelt und sie für den Alltag formt. 2027 gibt es ergänzend Online-Formate für Austausch, Feedback von Jugendlichen und Input zu Praxisfragen. Alle Formate sind so gestaltet, dass ihr konkrete Impulse für euren Arbeitsalltag mitnehmt und eigene Themen einbringen könnt.