Next.Gen unterwegs – diesmal: Dresden.

Seit einigen Monaten reisen wir mit unseren jungen Engagierten zu Veranstaltungen quer durch die Bundesrepublik. Sie diskutieren auf Panels, gestalten Workshops mit und bringen ihre Perspektiven dort ein, wo über die Zukunft des Engagements gesprochen wird.

Letzte Woche führte uns die nächste Station nach Dresden: Gemeinsam mit der bagfa – der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen – waren wir zum Sachsensommer eingeladen, um mit den sächsischen Engagementzentren zum Thema Junges Engagement zu arbeiten.

Diesmal ging es ganz konkret um die eigene Praxis: Wen wollen wir eigentlich erreichen? Was braucht diese Person, um den Weg ins Engagement zu finden? Wo bauen wir vielleicht selbst Hürden auf? Und was können wir in unserem Engagementzentrum verändern?

Mit Personas, kurzen Impulsen und viel gemeinsamer Arbeitszeit wurde entwickelt, diskutiert und hinterfragt.

Und mittendrin waren zwei unserer jungen Engagierten aus dem FSSJ. Ihre besondere Rolle an diesem Tag: Realitätscheck.

Denn eine Persona für einen jungen Menschen zu entwickeln ist das eine. Jemanden danebenzuhaben, der sagen kann „Das würde mich überhaupt nicht ansprechen“ oder „Das ist für mich tatsächlich wichtig“, ist etwas anderes.

Die beiden wurden mit vielen Fragen gelöchert und brachten ihre Perspektive offen und manchmal auch kritisch ein. Natürlich sprechen zwei Jugendliche nicht für eine ganze Generation. Aber sie sind Expertinnen für ihre eigene Lebenswelt, ihre Erfahrungen und ihren Blick auf Engagement.

Dass die Teilnehmenden diesen Realitätscheck als besonders wertvoll erlebt haben, war für uns eines der schönsten Feedbacks des Tages.

Und auch unsere beiden Jugendlichen haben zurückgemeldet, wie ernsthaft sich die Engagementzentren mit ihren Einschätzungen auseinandergesetzt und wie viele Fragen sie gestellt haben.

So sammeln wir mit Next.Gen Station für Station neue Erfahrungen und hoffentlich nicht nur wir. 😉

Danke an die bagfa für die gemeinsame Gestaltung, an die Engagementstiftung Sachsen und die DSEE für die Einladung und an die sächsischen Engagementzentren für ihre Offenheit und Neugier.

Und an unsere beiden jungen Engagierten: Danke fürs Mitreisen, Mitdenken und Realitätschecken. 💛

Das Projekt Next.Gen wird gefördert von der Deutschen Stiftung von Engagement und Ehrenamt im Förderprogramm transformD.