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Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.
Marie Von EBNER-ESCHENBACH
NEXT.GEN
Next.Gen ist ein bundesweites Netzwerk für Freiwilligenagenturen, Vereine, Organisationen.
Im Mittelpunkt steht junges Engagement: die Perspektiven junger Menschen, bestehende Engagementprojekte, Herausforderungen und offene Fragen. Viele gute Ansätze existieren bereits (siehe unten). Doch bleiben regional begrenzt, voneinander getrennt – oder als Idee in der Schublade.
Bringt Erfahrungen, Ideen, Herausforderungen und Projekte ein und nehmt Impulse aus dem Netzwerk mit. Next.Gen bietet Austausch, gemeinsames Lernen und konkrete Unterstützung, um eigene Vorhaben weiterzuentwickeln und umzusetzen.
Am Ende seid ihr:
Inspiriert. Vernetzt. Handlungsfähig..
Einfach Mitmachen
Next.Gen bietet verschiedene Formate, die sich ergänzen und an den Arbeitsalltag anschließen. Kurze Inputs, Feedback von Jugendlichen, Austausch und konkrete Arbeitsphasen sorgen dafür, dass Ideen nicht abstrakt bleiben, sondern in die Umsetzung kommen. Alle Formate greifen ineinander, sind kostenfrei und können auch getrennt voneinander besucht werden.

Barcamp in Würzburg
Beim Auftakt-Barcamp von Next.Gen stand der Austausch im Mittelpunkt: Junge Menschen, Freiwilligenagenturen und Vereine haben Erfahrungen geteilt, voneinander gelernt und neue Ideen entwickelt. Hier findet ihr die Dokumentation mit den wichtigsten Erkenntnissen.
ZUR Dokumentation

Zukunftswerk-statt Junges Engagement
In drei Zukunftswerkstätten arbeiten wir an konkreten Projektideen für junges Engagement in eurer Region zusammen mit jungen Menschen. Egal ob neue Idee oder bestehendes Angebot – am Ende des Tages nehmt ihr konkrete Ansätze, erste Umsetzungsschritte und neue Kontakte mit.
Jetzt Ideen umsetzen

Input & Austausch
Begleitend finden digitaler Austausch- und Lernformate statt. Wir sprechen über konkrete Fragen aus der Praxis und haben Raum für Erfahrungsaustausch mit unserer Arbeit für zum jungen engagement.
Impulse im Alltag
Hier anmelden
Next.Gen Mailverteiler
Projekte Aus der Praxis
Hier findest du Projekte und Praxisbeispiele, die junges Engagement erfolgreich fördern und als Inspiration für eigene Ideen dienen können. Die Übersicht wird im Laufe des Projekts kontinuierlich erweitert. Zum Abschluss von Next.Gen entsteht ein praxisnahes Handbuch mit erprobten Ansätzen und Erfahrungen. Kennt ihr weitere spannende Projekte? Dann schickt sie gerne an: yr@freiwilligenzentrumkassel.de.
Über Schule ins Engagement (6-20 Jahre)
Bea macht’s – MitMach-AG führt Kinder ab sechs Jahren im Rahmen einer freiwilligen AG an gesellschaftliches Engagement heran. Die Kinder entwickeln eigene Ideen, setzen Umwelt- und Sozialprojekte um und erhalten zum Abschluss ein Zertifikat sowie ein kleines Anerkennungsgeschenk.
bea macht’s – MitMach AG | Bochumer Ehrenamtsagentur e.V.
Freiwilliges Soziales Schuljahr (FSSJ), Aktives Schuljahr, Youngagement oder Feel Free – Das Konzept wird bundesweit unter verschiedenen Namen umgesetzt. Jugendliche ab der 8./9. Klasse engagieren sich ein Schuljahr lang regelmäßig in einer Einsatzstelle (ca. 1–2 Stunden pro Woche), sammeln Praxiserfahrungen und erhalten zum Abschluss ein Zertifikat und ein Zeugnis.
Freiwilliges Soziales Schuljahr Neustadt/Aisch
Aktives Schuljahr | engagiert in ulm
Freiwilliges Soziales Schuljahr Hessen- Dein Ehrenamt
FEEL FR.E.E. / Landkreis Würzburg
Youngagement ähnelt dem FSSJ, ist jedoch stärker im Schulalltag verankert als Wahlfach oder AG. Youngagement: Freiwilligen Agentur Regensburg
Lernen durch Engagement verbindet Unterricht mit gesellschaftlichem Engagement: Schüler*innen entwickeln im Fachunterricht eigene Projekte und setzen diese gemeinsam mit Vereinen oder sozialen Einrichtungen um.
Lernen durch Engagement | Bremen
Stiftung Lernen durch Engagement
Mitmachen Ehrensache ermöglicht Jugendlichen, einen Schultag gegen einen Arbeitsplatz zu tauschen und ihren Lohn für soziale Projekte zu spenden. So erleben sie Engagement praxisnah und übernehmen Verantwortung.
Mitmachen Ehrensache | Mitmachen
Ehrenamtsfestival Traunstein bringt Jugendliche und Vereine zusammen, um gemeinsam Ideen für die Zukunft des Ehrenamts zu entwickeln. Jugendliche bringen ihre Perspektiven als Expert*innen ihrer Generation ein und erarbeiten gemeinsam mit den Vereinen neue Ansätze, wie junges Engagement attraktiver gestaltet werden kann.
Traunstein: Ehrenamtsfestival für Schüler und regionale Vereine
Bei Jung trifft Alt besuchen Schüler*innen Senior*innen und kommen im Rahmen einer Biografiearbeit über Lebensgeschichten und Erfahrungen ins Gespräch. Das Projekt fördert den Austausch zwischen den Generationen und stärkt gegenseitiges Verständnis.
Jung trifft Alt: Freiwilligen Agentur Regensburg
Schnupperengagement/ Niedrigschwellige Einstiege(14-24 Jahre)
PULS Camp begeistert Jugendliche in einem Feriencamp für freiwilliges Engagement. Die Teilnehmenden wählen täglich verschiedene soziale „Herzaktionen“ aus, lernen unterschiedliche Engagementbereiche kennen und erleben Gemeinschaft, Selbstwirksamkeit und gesellschaftliches Engagement ganz praktisch.
PULS Camp | Urlaub vom Ego
Ehrensache/Heldenpass ermöglicht es Jugendlichen ab der 9. Klasse, 5-10 verschiedene Engagements auszuprobieren. Für ihren Einsatz erhalten sie Stempel im „Heldenpass“ und am Ende ein Zertifikat als Anerkennung.
Ehrenamtsagentur Gelsenkirchen e.V.
Ehrensache – FreiwilligenAgentur Dortmund
Gütersloh tatkräftig e.V. Heldenpass
Heldenpass – Forum Ehrenamt
Ehren-Sache CBE
Schülerfreiwilligentag ermöglicht Schüler*innen ab der 9. Klasse, während der Schulzeit einen Tag lang verschiedene Engagementbereiche in gemeinnützigen Einrichtungen kennenzulernen und praktische Erfahrungen im Ehrenamt zu sammeln.
Thüringer Ehrenamtsstiftung: Schülerfreiwilligentag
WakeUP! begeistert junge Menschen für gesellschaftliches Engagement durch einen Podcast und passende Mitmach-Challenges. Das ehrenamtliche Redaktionsteam gestaltet die Inhalte selbst und motiviert junge Menschen, gesellschaftliche Themen aufzugreifen und durch eigene Aktionen aktiv zu werden.
Challenges – Podcast WakeUP! – Futter fürs Hirn
Integration durch Engagement (16-26 Jahre)
YoungStars vermittelt junge Menschen mit Flucht- oder Zuwanderungsgeschichte in Vereine und gemeinnützige Organisationen. Das Projekt begleitet Jugendliche und Einsatzstellen beim Einstieg und fördert so Teilhabe, Sprachpraxis und langfristiges Engagement.
Pressemitteilung Nr. 75/2025 | Landkreis Weilheim-Schongau
Togehter begleitet junge Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte beim Einstieg ins Engagement. Engagement-Pat*innen unterstützen bei der Suche nach einem passenden Einsatz und begleiten während der ersten Zeit. Gleichzeitig werden Vereine zu Diversität und inklusivem Ehrenamt qualifiziert.
Together – Engagement bringt uns zusammen! – Freiwilligen-Agentur Leipzig e.V.
HEROES qualifiziert junge Männer mit Migrationsgeschichte zu Peer-Multiplikatoren. Sie setzen sich ehrenamtlich für Gleichberechtigung, Respekt und ein gewaltfreies Miteinander ein und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
HeRoes – Kreisverband Offenbach e.V.
SHEROES stärkt junge Frauen mit Migrationsgeschichte darin, sich für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe zu engagieren. Als Peer-Multiplikatorinnen gestalten sie Workshops, übernehmen Verantwortung und setzen sich für ein respektvolles Miteinander ein.
SHEROES – Gemeinsam stark für ein selbstbestimmtes Leben
Engagement für Studierende
All You Can Do (AYCD) vermittelt Studierenden passende Engagementmöglichkeiten. Die Einsätze finden häufig in Tandems oder Teams aus internationalen und deutschen Studierenden statt und werden durch gemeinsame Veranstaltungen sowie ein Zertifikat begleitet.
All You Can Do (AYCD) – Universität Passau
Service Learning verbindet Lehrveranstaltungen mit gesellschaftlichem Engagement. Studierende arbeiten gemeinsam mit gemeinnützigen Organisationen an realen Fragestellungen und setzen ihr Fachwissen für das Gemeinwohl ein.
Über Service Learning – EINRICHTUNG – Uni Kassel
Jugendliche als Gestalter*innen von Engagement
Aktiv:ist:in befähigt junge Menschen, ihre Themen und Anliegen über Social Media sichtbar zu machen. Gemeinsam entwickeln sie kreative Beiträge und Kampagnen, die Beteiligung fördern und junge Perspektiven in gesellschaftliche Diskussionen einbringen.
Aktiv:ist:in – Wir zeigen Jugendengagement auf Social Media und
setzen uns gegen Hass im Netz ein.
Freistil berät und begleitet junge Menschen bei der Entwicklung eigener Engagementprojekte, unterstützt bei Förderanträgen und vernetzt sie mit Vereinen und Initiativen.
freistil – Jugend engagiert in Sachsen-Anhalt
Die HALLIANZ Jugendjury gibt jungen Menschen die Möglichkeit, eigene Projektideen für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu entwickeln und mit einem eigenen Budget umzusetzen. Die Jugendlichen entscheiden selbst über die Förderung und übernehmen Verantwortung für die Umsetzung ihrer Projekte.
Jugendjury | HALLIANZ für Vielfalt
DeinDing zeichnet als Jugendbildungspreis Baden-Württemberg innovative Projekte junger Menschen aus und macht ihr Engagement sichtbar.
Startseite – DeinDing BW
Kontakt

YVONNE Ramus
Projektkoordination Next.Gen
yr(at)freiwilligenzentrumkassel.de
0173 38 24 087

Carmen Muresan
Geschäftsführerin
cnm(at)freiwilligenzentrumkassel.de
0157 815 14 805
Förderer

Fragen und Antworten
Ist das was für uns?
Ja, wenn ihr junges Engagement stärken wollt, seid ihr hier richtig. Egal, ob ihr schon Erfahrung habt oder ganz am Anfang steht – beides ist willkommen. Entscheidend ist, dass ihr Lust habt, euch einzubringen und Neues auszuprobieren.
Wie groß ist der Zeitaufwand?
Der Zeitaufwand ist überschaubar und gut in den Arbeitsalltag integrierbar. Ihr könnt flexibel an einzelnen Formaten teilnehmen. Oft reichen schon kurze digitale Austauschformate oder Inputs, um in der eigenen Arbeit voranzukommen.
Was bringt die Teilnahme?
Mit Next.Gen bekommt ihr Einblicke in erprobte Projekte, tauscht euch mit anderen aus und entwickelt eigene Ideen weiter. Dabei ist alles möglich – von kleinen Aktionen bis hin zu eigenen Projekten. Ihr erhaltet Tipps, Feedback und Raum, um neue Ansätze entstehen zu lassen oder bestehende weiterzuentwickeln. Ziel ist, dass ihr konkrete Ideen mitnehmt, die ihr vor Ort umsetzen könnt, um Engagement junger Menschen zu fördern.
Müssen wir schon ein Projekt haben?
Nein, ihr könnt auch mit einer Idee, einer Frage oder einer Herausforderung teilnehmen. Das Netzwerk lebt davon, dass unterschiedliche Erfahrungen zusammenkommen. Oft entstehen gerade aus ersten Ansätzen neue Projekte.
Wie laufen die Formate genau ab?
Das Projekt startet mit einem Barcamp, bei dem ihr Themen einbringen und andere kennenlernen könnt. Danach folgen drei regionale Zukunftswerkstätten, in denen ihr eure Ideen weiterentwickelt und sie für den Alltag formt. 2027 gibt es ergänzend Online-Formate für Austausch, Feedback von Jugendlichen und Input zu Praxisfragen. Alle Formate sind so gestaltet, dass ihr konkrete Impulse für euren Arbeitsalltag mitnehmt und eigene Themen einbringen könnt.

